DOMiDs Virtuelles Migrationsmuseum - ein Pionierprojekt

DOMiD hat seit 1990 über 150.000 kulturhistorische und biographische Zeugnisse der Migrationsgeschichte Deutschlands gesammelt. Um ein breites Publikum zu erreichen, entwickelte DOMiD ein von der bpb als Modellprojekt gefördertes Virtuelles Migrationsmuseum für unterschiedliche Endgeräte (Desktop, Handy, Tablet und VR-Brille). Es bietet den Besucher*innen eine immersive 3D-Stadtlandschaft, in der neun thematische Gebäude und 1.000 Exponate frei erkundet werden können. Zudem ist eine Reise durch drei Zeitepochen möglich. In dem Vortrag werden die technischen sowie inhaltlichen Aspekte des Projekts beschrieben und die Vorteile der Virtualität und der Digitalisierung dargestellt. Abschließend werden die Grenzen und Herausforderungen des Projekts kritisch reflektiert.


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Sandra Vacca ist Historikerin und Museologin. Sie promoviert an der Universität zu Köln zur Geschichte der Musealisierung der Migration. Seit 2013 arbeitet sie am Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland, wo sie zurzeit das Projekt „Virtuelles Migrationsmuseum“ leitet. Zuvor war sie u.a. leitende Kuratorin des St Andrews Preservation Trust Museums (Schottland) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität zu Köln.